Nette Begegnung

Wenn man jeden Tag Zeitung liest oder die Nachrichten anschaut (bei mir seit Kind schon lange nicht mehr der Fall:-D) kann man schon traurig werden.

Es vergeht kein Tag an dem nach nicht irgendwas schreckliches liest oder hoert. Terroranschlaege, Kriege, Vergewaltigungen, Unfaelle, Familienstreiterein,,,die Liste ist endlos.

Immer wenn ich meine Freunde sehe, jammern sie ueber teils unmoegliche Bedinungen am Arbeitsplatz. Ich kenne heutzutage tatsaechlich nicht mehr viele Menschen die gern in die Arbeit gehen. Mobbing, Schikanen, Laestereien, ein cholerischer Chef, all das scheint heutzutage beinahe normal geworden zu sein.

Selbst in meiner eigenen Familie ist nicht alles Friede, Freude Eierkuchen. Das letzte Jahr hat mich einiges gelehrt und laesst mich nun meine Familie mit anderen Augen sehen.

Nicht meine ganze Familie ist so, nein. Nicht alle haben angefangen mich fertigzumachen, ab dem Moment in dem ich nicht mehr so gelebt habe, wie sie es wollten. Bloederweise waren es genau die beiden Personen, denen ich am meisten vertraut habe, denen ich alles erzaehlt habe und von denen ich wirklich dachte, ich wuerde sie kennen. Aber weit gefehlt und nun weiss ich dass meine Oma Recht hatte: Personen, die man am meisten liebt, koennen einen auch am meisten verletzen und kaputt machen. Ein Jahr ist es jetzt her, seit das Drama anfing, und zwischenzeitlich ist alles so kaputt, dass fuer die beiden weder ich noch mein Kind (jemals) existent sind. Ich hab so oft wegen diesen beiden Menschen geheult, und manches Mal lieg ich nachts wach und warte darauf, dass endlich die versteckte Kamera herausspringt und mir sagt, dass alles ein bloeder Scherz war. So viel Hass, Neid, Egoismus und Eifersucht aus der eigenen Familie zu erfahren hat mich in gewisser Weise tatsaechlich umgehauen.

Aber jetzt zu der netten Begegnung: Ich machte mit dem Hund und dem Kind einen Spaziergang am Rhein. (franzoesische Seite) als mich ploetzlich ein Mann ansprach und fragte ob ich auch deutsch spreche. Ich bejahte und er strahlte mich an und zog 3 Buecher aus der Tasche. Fuer dich und fuer dein Kind, weil Weihnachten ist. Er hielt mir die Buecher hin. Was, einfach so? Er nickte. Ja, einfach so. Seine Kinder sind inzwischen gross, und er moechte gerne jemand anderem mit diesen Buechern eine Freude machen.

Kuerzlich hatte ich tatsaechlich schon mal darueber nachgedacht, fuer meine Kleine zumindest schon mal ein Weihnachtsbuch zu holen, auch wenn sie vielleicht noch zu klein ist. Und dann kommt dieser Mann, laechelt mich freundlich an und schenkt mir 3 richtig schoene Weihnachtsbuecher, einfach so.

Daran sieht man, dass Menschen auch noch durchaus nett zueinander sein koennen. Diesem Mann wuensche ich alles alles Gute!

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s