Monat: Oktober 2016

Das traurige Ende einer Adoption

Sammy* wurde in einem der aermsten Laender der Welt geboren. Einige Jahre ihres Lebens hat sie in einem Waisenhaus verbracht. Mutter tot, Vater unbekannt, ebenso wie sonstige Verwandschaft. Viel mehr weiss man nicht ueber Sammys Vergangenheit.

Sammy selbst sprach eigentlich nie ueber diese Zeit. Vielleicht wollte sie nicht, vielleicht erinnerte sie sich nicht oder beides.

Von Anfang an war Sammy nur die Beigabe zu ihrer kleinen Schwester gewesen. Die Familie hatte nur ein Kind adoptieren wollen, aber die kleine Schwester war nur mit der grossen zu haben gewesen und deshalb…

Von Anfang an hoerte man immer nur wie super die kleine Schwester waere und wie schwierig Sammy. Immer und immer wieder hoerte man das.

Dabei war Sammy mindestens genauso super wie die kleine Schwester. Und auch nicht schwieriger. Nur ein bisschen aelter.
Beide lernten sehr schnell die neue Sprache und fanden sich in einer ihnen voellig unbekannten Welt irgendwie ein. Es wurde nicht viel Ruecksicht auf die besondere Situation genommen, irgendwie liefen die beiden einfach mit. Es wurde auch nicht viel Ruecksicht auf die Situation der eigenen Kinder genommen die es in der Familie auch noch gab. Irgendwie liefen alle Kinder einfach so mit.

Sammy konnte wunderschoen singen. Sie konnte auch wunderschoene Texte und Gedichte schreiben. Immer wieder hoerte man das Sammy sich so schwer mit der Sprache taete und gar dumm sei. Dabei tat Sammy sich weder schwer noch war sie in irgendeiner Weise dumm. Sie war alles andere als dumm.

Natuerlich war Sammy in der Pubertaet schwierig. Aber nicht schwieriger als andere. Ziemlich viele Menschen sind in der Pubertaet ein bisschen schwierig. Normal. Das ein Adoptivkind das bereits eine ganz eigene Geschichte mitbringt vielleicht noch mehr Liebe Sicherheit und Halt braucht ist eigentlich nur logisch.
Aber Sammy wurde nicht aufgefangen, sie wurde letztendlich weggeschickt. Der Adoptivvater befand sie als zu undankbar. Er warf sie raus und brach den Kontakt ab.

Sammy war zu diesem Zeitpunkt bereits ueber 18. Sie begann ein anderes Leben in einer anderen Stadt, verlor den Kontakt zur Familie. Der Adoptivvater wollte nichts mehr von ihr wissen. Die Adoptivmutter eigentlich auch nicht.

Die Zeit verging. Ueber Sammy wurde einfach nicht mehr geredet.

Sammy hat sich kuerzlich das Leben genommen. Es tut mir so sehr leid, dass niemand fuer sie aufgestanden ist und sie beschuetzt hat, dass niemand sich gekuemmert hat. Dass alle nur gedacht haben, aber keiner was sagte. Es tut mir so sehr leid, dass sie nicht mehr Glueck mit ihren Adoptiveltern hatte.

Kleine Kinder kleine Sorgen, grosse Kinder grosse Sorgen?

Eigentlich gibt es so viel worueber ich gerne schreiben wuerde.
Frankreich, ueber ein tolles Wochenende mit tollem Besuch, darueber dass es meinen Mann und mich nun doch erwischt hat und wir beide ein bisschen in den Seilen haengen. Aber wie meine Mutter sagt, Kinder sind halt Virenschleudern. Das wird noch oefter vorkommen. Jawohl:-D

Aber gerade geistert mir vor allem eins im Kopf herum: Mein Kind.

Heute frueh traf ich eine befreundete Mutter, deren Kind gerade zur Eingewoehung in der Krippe ist. Sie hat nun 4 ganze Wochen jeden Vormittag mit ihrem Kind in der Krippe verbracht. Da sieht und hoert man viel.

Obwohl ich eigentlich lieber zurueck wollte wegen Magen und so ueberredete sie mich zu einem schnellem Kaffee. Sie Kaffee und ich Wasser;-) Zuerst redeten wir ueber ihr Kind, dann ueber meins. Und das verkorkst mich jetzt, weil sie mir sagte dass sie glaubt dass Mini in der Krippe einfach nur ungluecklich ist.

Mini will in der Krippe viel getragen werden, weint oft und spielt kaum mit anderen Kindern sagt sie. Sie wird dann auch getragen und dann geht es besser.
Sie kuemmern sich also wirklich und lassen sie nicht einfach weinen. Das ist ja schon mal das Wichtigste.

Eigentlich ist dass jetzt auch nichts anders was die Erzieherinnen mir sagen, nur dass es sich bei ihnen weit weniger dramatisch anhoert. Da weint Mini manchmal, will manchmal auf den Arm und spielt manchmal lieber allein, aber- alles in allem alles gut. Ein bisschen fehlt es ihr an Selbstvertrauen, aber dass kommt noch sagen sie.

Die Freundin sagt, dass Mini vielleicht generell manchmal schlecht drauf ist und oft weint. Im ersten Moment hat mich das geaergert, weil man als Mutter natuerlich lieber was anderes hoert;-)

Ehrlicherweise aber hat die Freundin Recht. Mini ist ein verkorkstes Kind. Es gibt Tage, da quengelt sie praktisch den ganzen Tag. Tage, an denen sie sofort in Traenen ausbricht wenn ich sie auf den Boden stell oder gar 3 Schritte weggeh. Das sind Tage, an denen sogar Traenen vergossen werden, wenn ihr Vater sie nur anspricht. manchesmal hat sie solch extreme Wutanfaelle dass man sich schon mal Frage stellt ob dass nun noch normal ist. Dann aber gibt es auch wieder Tage, an denen es ihr wirklich gut geht und sie froehlich ist und sie alles und jeden anlacht. An denen sie mutig ist und 1000 Sachen macht, egal ob ich da bin oder nicht. An solchen Tagen hab ich dann oft ein schlechtes Gewissen, weil ich ueberhaupt darueber nachgedacht ob sie anders ist, weil es am Ende doch alles nur Phasen sind.

Wahr aber ist, dass Mini waehrend der Schwangerschaft viel zu viel Stress abbekommen hat. Es gibt genug Berichte in denen steht dass das schaedlich ist. Wahr ist auch, dass die Schwiegermutter sehr viele psychische Probleme hat. Dass sie manisch-depressiv ist ist nur eins von mehreren Problemen.

Eigentlich soll man sich als Mutter ja nicht verunsichern lassen sondern vor allem auf sich selbst hoeren weil man sein Kind ja am Besten kennt und pla.

Aber ich lass mich generell leicht verunsichern und was Mini betrifft bin ich tatsaechlich irgendwie ahnungslos. Ich weiss nicht was ich ich denken soll.

Der Mann glaubt nicht das Mini in der Krippe ungluecklich ist. Allerdings glaubt er sehr wohl dass Mini anders ist und das wir vielleicht frueher beim Kinderpsychologen stehen als wir schauen koennen.

Mini ist erst 1 und ich mach mir manches Mal schon Sorgen. Wie soll dass dann spaeter mal werden? Hilfeeee.

Irgendwie hoert sich dass jetzt nach grossem Gejammer an:-/ Aber ich musste mir das jetzt echt mal von der Seele schreiben.

Aussehen und so

Gestern erreichte ich den Nullpunkt. Es muss sich was ändern.

Das hoert sich jetzt dramatischer an als es ist:-D Ich bin eigentlich auch wirklich nicht perfektionistisch, aber eine gewisse Grenze hab auch ich. Gestern kam der Punkt an dem ich dachte So. gehst. du. nicht. mehr. raus.

Weil Mini ja krank gewesen ist blieb sie die letzten beiden Tage noch zu Hause. Gesund genug fuer einen Herbstspaziergang war sie aber allemal wieder und das machten wir dann auch. Das Kind ist naemlich wie die Eltern – es muss raus.

Es war ein schoener Spaziergang und weil es so schoen war dachte ich schicken wir jetzt ein Selfie an den Mann in die Arbeit. Und was soll ich sagen. Mini sah trotz gerade ueberstanden Virus blendend aus. Ich sah trotz bester Gesundheit alles andere als blendend aus. Zuerst schob ich es auf das Licht. Also machten wir noch ein paar Bilder, aber es half einfach nix. Die Pickel, die unreine Haut, die Blaesse und die Augenringe blieben. Da gabs einfach nichts schoen zureden, bzw. schoen zu schauen;-)

Ich bin ziemlich planlos was Makeup betrifft. Bisher hat immer Kajal und Wimperntusche gereicht. Bei meiner Mutter ist das ahnlich. Sie ist also auch planlos was das betrifft und hat mir nix gezeigt. Und es hat mich auch gar nicht interessiert.

Eigentlich interessiert es mich auch immer noch nicht, aber es hilft ja nix.

Ich sah mich schon wie ein Trottel durchs WWW surfen und immer verzweifelter werden im Angesicht der Tausend und Abertausenden Produkten die da angeboten werden. Wie soll man da je durchblicken wenn man so dermassen ohne Plan ist? Ja – gar nicht:-D

Zufaelligerweise rief aber genau waehrend ich ueber diese weniger schoene Aussicht nachgruebelte die Freundin an. Die eine, die sich mit Makeup und Co. tiptop auskennt und bei der man sich auch nicht doof vorkommt zu fragen. Meine Retterin in Not.

30 Minuten spaeter hatte ich eine Liste mit welchem Produkt ich was und wie machen muss und welche jeweilige Marke ich kaufen soll. Eigentlich ist das nun so idiotensicher dass ich es eigentlich gar nicht mehr versemmeln kann;-) Hoffe ich zumindest. Meine Heldin.

Und weil ich jetzt sowieso grad dabei bin hab ich fuer morgen einen laengst ueberfaelligen Frisoertermin ausgemacht u.n.d.
ein paar Sportkurse rausgesucht. Ich kann naemlich laengst nicht sagen dass ich mein Gewicht von vor Mini zurueck hab. Und da ich sowieso weiss dass ich Diaeten nicht einhalt, gleicht Sport es vielleicht aus;-) Man wird sehen und hoffen kann man allemal. Und selbst wenn nicht, Sport hat ja auch noch andere positive Auswirkungen. Also who knows.

Slow down

Nach einer  tollen Woche wollten wir am Wochenende einen Ausflug in die vogesen machen.

Es ist nun Herbst und mit all den bunt verfärben Blättern muss es wunderschön dort sein.

Wir hatten auch noch anderes vor, aber: Mini ist krank.

Es fing gestern ganz plötzlich an. Mini und ich spielten noch ein bisschen. Und plötzlich erbrach sie. Und erbrach. Und erbrach. Da der Mann nicht viel von wickeln zähneputzen anziehen oder gar waschen hält war es irgendwie klar dass es nun ER sein wird der aufwischt. Das tat er und hielt sich wacker, wenn auch kurzzeitig ein bisschen grün um die nase;-) Glücklicherweise gibts nix mehr zum aufwischen, aber Mini ist fiebrig und vor allem echt f.e.r.t.i.g. Der erste von der Krippe mitgebrachte Virus würde ich sagen.:-/ ehrlicherweise bin ich sogar überrascht das es so lange gedauert hat.

Jedenfalls: mit einem Krankem Kind sind alle pläne halt echt  ratzfatz durchkreuzt. Es hilft nix, man bleibt zu hause und muss 1, 2 oder 3 gänge zurückschalten. In minis Fall diesmal 3 gänge.

Das Kind hat bereits fast den ganzen Tag verschlafen. Auf mir auf Papa im Bett.  Es ist lange her dass Mini mal auf meinem Bauch geschlafen hat. Unter anderen Umständen findet meine kletterliesel sowas nämlich doof.;-) Und wenn sie nun heute nicht schläft will sie getragen und umarmt werden.

Wir haben heute schon sehr sehr sehr oft lale lu  nur der Mann im Mond schaut zu gehört. Ich kannte das Lied bis vor kurzem gar nicht und ich finds echt süss, auch daß video;-)

Trotzdem fällts mir immer ein bisschen schwer den ganzen Tag zu Hause rumzuhängen und nichts zu tun. Wobei es ja nicht nichts ist ein
krankes Kleinkind zu betreuen.

Ich weiss noch sehr genau wie sehr ich mir wenn ich krank war immer gewuenscht hab, dass meine Mutter sich endlich mal zeit fuer mich nimmt. Hat sie nie gemacht und ich war traurig. Das will ich fuer mein Kind nicht.

Also ists halt jetzt so.

Und sonst so? Der Mann und ich haben uns in den letzten beiden Tagen fast schon krankhaft oft die Haende gewaschen.;-) Wir wollen das n.i.c.h.t. auch kriegen.

Ich erinnere mich noch sehr genau wie ein mir ebenfalls sehr nahestehendes Kind vor einigen Jahren einen Virus von der Krippe mit nach Hause schleppte der mich tatsaechlich fuer einige Tage koplett umhaute. Nicht nur mich, auch alle anderen denen das Kind mitsamt Viren nahekam. Einzig das betreffende Kind erholte sich ueberraschend schnell wieder;-)

Wuensche euch was.

Gender und so

 

Als ich erfahren habe dass wir ein Mädchen bekommen habe ich mich wahnsinnig gefreut.

Von Anfang an und eigentlich auch schon bevor ich auch nur daran dachte jetzt ein Kind haben zu wollen wusste ich dass meine Tochter falls ich jemals eine habe nicht von Kopf bis Fuß in rosa gekleidet werden würde.

Nicht bewusst und auch nicht wegen der zahlreichen Diskussionen die rund um das gender-Thema existieren sondern einfach weil ich halt einfach nicht der rosa Typ bin.

Klar hat auch Mini ein paar rosa Klamotten.  Die meisten vererbt oder geschenkt und manche sogar selbst gekauft. Zu denen die ihre Töchter komplett neutral anziehe  gehör ich dann auch nicht. Es wird angezogen was gerade da ist und gefällt.

Jedenfalls: heute waren der Mann und ich gemeinsam frühstücken. Sogar im Elsass wirds nämlich nun kalt und Mini fehlt noch eine warme Jacke.  In einem Laden entdeckten wir günstige kinderjacken und entschieden uns gleich eine für Mini zu kaufen.

Ich suchte eine Türkise mit Punkten aus. Sie.war. echt.so.Süß.;-)

Ich zeigte sie dem Mann dem normalerweise vollkommen egal ist was das Kind Anhat – Hauptsache es hat was an.

Und was sagt er zu meiner grossen Überraschung: was? Die? Die ist ja für Jungs.

What? Seit wann können Mädchen kein türkis tragen und vor allem seit wann interessiert es dich was für Klamotten Mini so Anhat? 😉

Zu meiner noch größeren Überraschung erzählt er mir dann dass er auch die von einer Freundin selbstgenähte herbstjacke für Mini nicht so toll findet-  weil zu jungenhaft. Und warum , weil da sind ja Tiere drauf? Trotzdem zu jungenhaft, findet der Mann. Eine ältere Dame hat ihn letztens gefragt wie es dem kleinen denn ginge und er hat doch eine Tochter.

Ok  und welche Jacke will er dann kaufen?  Zu meinem Schrecken hält er mir eine lilane vor die Nase.  L.i.l.a. Viel zu lila:-0 aber nix zu machen der Mann möchte diese Jacke für das Kind.

Supi:-0 Mini hat nämlich auch lila Schuhe. Es gab in minis größte nur lila und weil wir keine Lust hatten noch einen anderen laden abzuklappern und Schuhe in diesem Alter ja schnell zu klein sind nahmen wir sie dann halt in lila. Draußen auf der Straße wurde Mini dann prompt von einer Passantin gefragt ob sie denn wegen der Farbe der Schuhe jetzt so heult.;-)

Und nun noch die lila Jacke.  Chakka. Richtig farblich passend. Alles lila. Vielleicht wird Mini bald wieder gefragt ob sie deshalb heult?;-)

Aber wie auch immer. Das Kind hat eine warme Jacke.  Lila halt. Und weil der Mann nicht in 2 monaten eine neue kaufen will hat er sie ein Stück größter genommen. So richtig schön zum reinwachsen.

Und ich kann mich vielleicht schon mal dran gewöhnen? Denn wies halt ist stehen egal was eltern und die gesellschaft tun viele viele viele kleinen Mädchen auf rosa und lila und Pink. In nicht zu ferner Zukunft wird Mini mir wahrscheinlich selbst die entsprechenden klamotten unter die Nase halten.

Aber: zumindest im Moment ist noch alles ui bei Mini.  Autos Baustellen Flugzeuge Pferde Puppen oder auch nur eine Kastanie auf dem boden;-)

 

So viel

Vor einiger Zeit habe ich eine sehr wichtige persönliche Entscheidung bzgl. Der familie getroffen.

Nicht schön und wieder mal gab es Tränen- aber:

Seitdem aber geh ich mit offeneren Augen durchs Elsass.

Irgendwie kann ich mich jetzt besser auf diese Region einlassen. Manchmal muss man erst loslassen um neues zuzulassen. So zumindest ist das bei mir und dieser Region. 😉

Im Elsass gibt es unzählige Orte die einen Besuch wert sind und so viel zu entdecken. Darüber werd ich hoffentlich (auch) bald schreiben. Was aber auch toll am Elsass ist ist das man zwischen Frankreich und Deutschland wechseln kann. Man kann zum Beispiel in Frankreich spazierengehen und danach eis essen in Deutschland.

Wie es der Zufall so will haBen der Mann und ich uns heute für Deutschland entschieden während unser Kind in Frankreich in der Krippe war.

Der Mann hat nämlich nun 4  Tage frei und wir nutzen die Gelegenheit und fuhren nach baden-baden.

Es ist nicht weit und auch wenn der Ort nicht so meins ist weil viel zu reich und herausgeputzt haben sie wunderbare thermalthermen.

Es waren nur 2 Stunden aber es war so toll und was soll ich sagen. Es tat echt gut mal wieder was als paar zu machen. 2 Stunden nur wir beide und nichts und niemand auf den wir sonst achten müssen.

Meiner Haut tats auch gut meinem rücken auch und erst recht meinen nerven;-)

DAnach sind wir essen gegangen und anschließend gAbs noch kaffee.

Schön wars. Echt. Richtig. Schön.

 

 

 

 

 

 

 

 

4 Wochen Krippe

Mini ist langsam wirklich in der Krippe angekommen.

Sie weint zwar immer noch wenn sie sich von mir oder dem Mann trennen muss a.b.e.r. sobald wir weg sind, wird alles besser.

Sie isst dort mit grossem Appetit und schlaeft auch gut. Sie macht zur Zeit wirklich grosse Fortschritte und wirkt irgendwie erwachsener. Die Erzieher sagen mir zwischenzeitlich jeden Tag, dass sie viel gelacht hat, draussen rumgerannt ist und so gern singt. Anscheinend singen sie dort wirklich viel. Mini summt seit Tagen die Melodie von Bruder Jakob nach:-D Und wenn ich mein Kind um 14 Uhr wieder abhol wirkt es ausgeglichen und zufrieden.

Nachmittags essen wir noch eine Kleinigkeit, gehen spazieren, spielen oder treffen irgendwen. Wir essen zusammen Abend, manchmal gibt es noch ein Bad und dann ist auch schon wieder Bettgehzeit.

Die Krippe ist wirklich eine Riesenentlastung fuer uns. Klar gibt es ein paar Dinge die vielleicht nicht so toll sind. Ziemlich viele Erzieher kuendigen ziemlich oft zum Beispiel. Das ist doof. Aber Mini gefaellt es dort und das ist die Hauptsache;-)

Entgegen meiner Erwartung verfliegt die Zeit vormittags wie im Flug. Es gibt so viel zu tun was liegen geblieben ist die letzten Monate.

Ich hab die freie Zeit nicht in der Badewanne verbracht mich nicht einfach aufs Sofa gelegt und gelesen oder stundenlang durchs Internet gesurft und dennoch, ich hab noch nicht mal angefangen mich richtig zu bewerben. Gibts dass. Es gibt echt so viel zu tun.  Ich wuerde mich auch gern mal wieder um mich kuemmern, aber nunja. Irgendwann dann vielleicht mal.

Beschweren will ich mich jetzt aber auch nicht. So ist es wohl einfach, das Leben als Eltern;-) Nie genug Zeit fuer alles.