Loch

Irgendwie bin ich jetzt in ein ziemliches Loch gefallen.

Ich hab keine wochenbettdepression oder so. Die hatte ich zu meinem grossen Glück weder nach Minis Geburt noch nach der vom Punkt.

Trotzdem bin ich jetzt in ein Loch gefallen. Gestern schon und heute noch mehr.

Ich bin depremiert traurig und seh alles ein bisschen schwarz. Am allerliebsten würde ich mir jetzt die decke über den Kopf ziehen und weinen und mich vom Mann trösten lassen aber der hat keine Zeit. Ich auch nicht. Denn irgendwas ist immer, mit 2 Kindern. 😉

Vl. Bin ich auch einfach echt müde. Oder die Hormone. Oder ein bisschen Heimweh nach der Heimatstadt oder dies oder dass.

Oder, wenn ich ganz ehrlich zu mir selbst bin weiß ich dass es eigentlich wieder mal die verlustängste sind.

Das ist so verrückt. Ich weiß woher sie kommen und was sie mit mir machen und dass in den allermeisten Fällen nicht eintritt was ich mir ausmal.

Es ändert aber nichts…Die Angst bleibt.

Und diese Angst kann ich mir eigentlich nicht leisten. Angst ist nicht schön und macht unsicher und bremst aus. Das Leben ist zu kurz für blödsinnige Ängste wie diese.

Und wie doof ist das überhaupt:-0 ich hab 2 kleine Kinder die mich brauchen und ich mal mir wieder mal irgendwelchen komischen Dinge aus. Tssss.

Mit 16 ok, aber in meinem alter? Also hallo.

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10 Kommentare

  1. Solche Phasen gehören vielleicht einfach dazu, wenn die Familie grösser wird und man als Mama sehr gefordert ist. Daran und darüber hinaus wachsen, genauso wie es deine zwei kleinen Schätze tun, ist wichtig 😉

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  2. Ich hatte das auch, etwa fünf Monate nach der Geburt des zweiten Kindes. Vielleicht lag es an der zeitweisen Erschöpfung und vergangenen Problemen, welche plötzlich aufgeschlüsselt werden wollten. Irgendwann wurde es wieder besser, aber ich habe auch ein bisschen Hilfe gebraucht. Achte gut auf dich. Alles Liebe

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  3. Ich schicke dir eine grosse Portion Kraft. Es ist viel Arbeit mit zwei Kindern, als Mama bist du da die ganze Zeit gefordert. Ich weiss, es ist schwer, aber es ist wichtig, dass du auch auf deine eigenen Bedürfnisse achtest, denn wenn es dir nicht gut geht, kannst du auch nicht für deine Familie da sein.

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