Familie

Dauerschleife

Ich bin wieder in der Dauerschleife.

Wieder mal. Und es nervt so.

Mein Kopf hängt wieder fest in dieser Dauerschleife und ich komm da einfach nicht raus. Das ist einfach so blöd. Wieder mal die gleichen Ängste.

Es ist nicht so schlimm wie es schon mal war und ich bin auch nicht total erstarrt, aber trotzdem. Es nervt und es ist nicht schön.

Ich mein, es reicht doch sich Gedanken zu machen, wenn die Situation die mir mal wieder Angst macht, tatsächlich eingetreten ist. Wird sie aber wahrscheinlich hoffentlich nie. Also WTF, bitte hör doch einfach auf dich zu drehen, Kopf. Bitte bitte bitte.

Ich geh ja seit einer Weile zu einer Heilpraktikerin für Psychotherapie. Zuerst dachte ich, dass wäre nur Hokuspokus, aber es hilft. Ich war insgesamt noch gar nicht oft da, aber allein ihr meine Geschichte zu erzählen hat irgendwie schon geholfen.

Nach dem letzten Mal hat es tatsächlich einen Schalter in meinem Kopf umgelegt und seitdem ging es mir tatsächlich viel viel besser. Und um wieviel leistungsfähiger man dann ist, unglaublich.

Nur jetzt bin ich wieder in alte Muster zurückgefallen…graaa.

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Puh

Ich hab ja schon mal geschrieben dass ich zu einem grossem teil der Familie keinen Kontakt mehr hab. Das ist traurig und manchmal kann ich immer noch nur schwer glauben dass es wirklich soweit kam, aber letztendlich ist es besser so. Auch wenn es schwer ist.

Vor kurzem war aber jemand aus der Familie da. Niemand zu dem ich noch engen Kontakt hab, aber ich hab mich gefreut. Irgendwie zumindest.

Am ende war es aber eigentlich nur eins: anstrengend und irgendwie traurig.

Denn durch diesen Besuch wurde mir wieder sehr bewusst wie die Familie funktioniert und wie weit wir uns schon davon entfernt haben.

Es ist gut dass wir uns schon so weit entfernt haben. Trotzdem wird es noch Jahre dauern bis ich die Mechanismen die sich in meinem Kopf festgesetzt haben und die so falsch sind wegzukriegen. Es ist manchmal verdammt schwierig bei den eigenen kindern nicht in irgendeiner Weise ähnliche Fehler zu machen.

Ich weiss dass es besser so ist für mich den Mann und den Kinder, keinen Kontakt zu haben. Die Kinder können sich besser entwickeln, wenn da keine Familie ist, die eigentlich gar nicht will dass sie erfolgreich und glücklich werden.

Trotzdem ist es gleichzeitig erschreckend und macht Angst. Denn da ist kein Sicherheitsnetz falls wir fallen da ist einfach gar nichts mehr. BäM.

Tjaha, und anstatt jetzt zu schlafen weil Schlaf gerade jetzt so wichtig ist liegt ich mitten in der Nacht wach und kann trotz allem nicht glauben das das passiert ist.

Buah.

On the road

Der Punkt ist jetzt gute 4 Wochen alt und wir sind schon eine ganze Weile unterwegs. On the road sozusagen.😄

Zugegebenermaßen, ein bisschen verrückt ist es schon sowas mit einem neugeborenEM zu machen, aber lohnen tut es sich trotzdem.

Allerdings halte ich fürs nächste mal gleich fest dass wir Koffer brauchen. So richtig ordentliche. Denn alles einfach nur in eine Reisetasche zu „schmeissen“ bereut man schnell. Es dauert nämlich nicht lange bis alles durcheinanderfliegt und man nix mehr findet🤔

Die erste Woche haben wir in der Heimatstadt verbracht und was soll ich sagen…Auch wenn ich nicht mehr oft da bin, diese Stadt wird immer meine Heimatstadt bleiben. So viele Erinnerungen usw…irgendwie hat man es einfach in den Knochen.

Wir haben bei den (ur)grosseltern übernachtet und die haben sich echt sehr gekümmert. Sie haben jeden tag gekocht und dies und dass. Wenn man sonst immer alles selber machen muss ist das echt toll. Aber nach toller war es überhaupt zeit mit ihnen zu verbringen, klar. Leicht ist es trotzdem nicht, denn der eine teil der restfamilie hetzt immer noch gegen mich, aber dieses mal konnte ich das zum Glück ausblenden. Juhee. Vl. Komm ich ja doch irgendwann noch darüber hinweg.

Ich hab auch die meisten Freunde gesehen. Das tat echt gut. Es ist jedesmal das gleiche mit der HeimatstadT. Jedesmal angst das niemand zeit hat und am ende werden es viel zu viele Verabredungen und ich bin ko. 😂 aber es war einfach schön alle wieder zu sehen.☺

Danach sind wir zu den groselten väterlicherseits weitergefahren und last but Not least sind wir jetzt in tschechien. Es gibt hier echt leckeres essen einen indoorspielbereich und verschiedene wellnessangebote Sauna whirlpool usw. Und so billig. Man kann sich hier wunderbar beschäftigen und dass ist auch gut so. Es schneit nämlich so dermassen viel dass rausgehen selbst mit Mini schwierig ist.

Von dem wellnessbereich hab ich ja leider noch nix aber der mann profitiert.😄 zeit für uns beide bleibt hier zwar auch nicht, aber wir haben 2 kleine Kinder…So what.
Es ist einfach schwierig, denn der Punkt ist immer am wachesten wenn Mini schlafen geht. Tjaha. Und wenn der Punkt dann auch schläft schlafen wir auch…weil echt müde.

Aber ansonsten reist es sich mit dem Punkt echt gut. Er schläft einfach sehr viel und ist eigentlich meistens zufrieden. Er will immer noch am liebsten getragen werden und das Bauchweh hält sich dank bauchwehtropfen in grenzen.

Langsam wird er wacher schaut immer aufmerksamer fängt an mit den Augen richtig zu folgen und macht erste Geräusche. Ausserdem hat er sich tatsächlich schon zweimal gedreht. Wenn er auf dem Bauch liegt versucht er schon zu robben und kommt auch langsam voran. Tsssss. Ausserdem werden schon die 1. Hosen und strampler wieder zu klein. Geht echt schnell.
Die Nächte sind verschieden…Manchmal schläft er durch und manchmal ist er ständig wach…egal wie lang er am tag wach oder auch nicht wach war. Es kommt also wie es kommt, a.b.e.r. Ich fühle mich manchesmal nach einer guten Nacht fertiger als wenn ich ständig wach war. Ich bin s wohl einfach nicht mehr gewöhnt gut zu schlafen. Tjahaaa.

Und ansonsten tut Mini sich schon schwer zur zeit. Ehrlichwrweise hab ich es mir leichter vorgestellt. Aber ist halt so und irgendwann rennt es sich hoffentlich wieder rin.

Fremdbetreuung Kinder Frankreich/Deutschland

Man hört ja oft, dass Frankreich Deutschland in Sachen Fremdbetreuung weit voraus ist. Das Mütter schneller und einfacher in den Job zurückkommen und überhaupt, dass die Franzosen den Deutschen in Sachen Kinder weit voraus sind.
Deshalb machen die Franzosen ja dann wohl auch deutlich mehr Kinder. Ooooder?

Ich lebe jetzt schon eine ganze Weile zwischen diesen 2 Kulturen und unterschiedlichen Systemen, und ja, es stimmt.

Die französischen Mütter arbeiten eigentlich (fast) ausnahmslos alle.

Und ich gebe es zu, manchmal bin ich schon ein bisschen neidisch. Denn im Leben französischer Mütter scheint sich (gefühlt) viel weniger geändert zu haben als im Leben der meisten deutschen Mütter. Manchmal, wenn ich die französischen Mütter seh, die ihre Kinder morgens im Businessoutfit in die Creche bringen, perfekt gestylt, das Telefon am Ohr und scheinbar längst wieder im alten Leben angekommen, ja, dann will ich manchmal einen kurzen Moment mit ihnen tauschen. Weil ihr Alltag nicht (vor allem) aus Trotzanfälle, Phasen und Kinderthemen besteht. Und ja, manchmal frage ich mich auch wie sie dass machen, mit dem Vollzeitjob, dem Haushalt, der ja auch irgendwann gemacht werden muss, und dem Kind, dass zumindest Abends, Nachts und am Wochenende zu hause ist.

(Die meisten) französischen Kinder verbringen ihre Tage ab einem Alter von 3 Monaten (oft) ganztägig in der Creche. Manchmal mit einer Eingewöhnung von nur 1 Woche, weil für mehr einfach nicht die Zeit ist. Ganztägig heisst aber nicht von 8-16 Uhr, sondern oft auch von 7:30 bis 18 Uhr oder 18:30. Wenn Kinder krank sind, sind sie trotzdem (oft) in der Creche, einfach weil Ärzte nur sehr ungern krankschreiben. So funktioniert das System nämlich nicht. Für die HFM_Krankheit, Bronchitis oder Mittelohrentzündung oder auch einer Kombination aus mehreren dieser Krankheiten gibt es bspw. keine Krankmeldung, egal wie fertig das Kind ist oder ob es andere anstecken wird. Medikamente werden einfach mit in die Krippe gebracht.

In der französischen Sprache gibt es das Wort „Rabenmutter“ nicht. Keiner wird einer Frau Vorwürfe machen, weil sie ihr Kind ganztägig abgibt und Karriere macht. Keiner spricht darüber, ob es für so kleine Kinder „gut“ ist, so dermassen viel fremdbetreut zu sein, oder ob es (manche) Mütter nicht mehr stresst als dass es ihnen guttut so schnell wieder zurück in den Job zu kommen. So funktioniert eben einfach die Kultur und das System. Eine Frau, die längere Zeit zu Hause bleibt, wird als „nicht normal“ oder „faul“ angesehen. Klar gibt es Ausnahmen, und klar gibt es Mütter, die ihre Kinder länger zu Hause lassen, weil sie es sich leisten können und so wollen, aber im Grossen und Ganzen funktioniert so das System.

Vor kurzem stand ein noch sehr kleines Kind schreiend an der Eingangstür an der Krippe und weinte nach seiner Mutter, morgens um 8. Es tat mir echt leid. Am selben Abend kamen wir nochmal zufällig an der Krippe vorbei, nach 18 Uhr. Da holte der Vater dieses Kind gerade ab.

Und das sind dann wieder die Momente in denen ich kein bisschen mehr neidisch bin, denn das würde ich weder für mich und vor allem nicht für mein Kind wollen. Weil ich einfach finde, dass so kleine Kinder für so viele Stunden am Tag eigentlich nichts in einer Krippe zu suchen haben. Ganz unabhängig davon, wie gut die Krippe ist. Und ich für mich auch noch was von meinem Kind haben will.

Ssw 31

Irgendwie ist das verrückt….Jetzt ist schon Mitte Oktober, also praktisch fast schon wieder November und der Monat danach, der Dezember ist ja schon der Monat in dem der Sohn auf die Welt kommt. Wahaaansinn.
Ein bisschen Angst macht mir das ja schon. Aber, alles in allem bin ich froh.
Klar, schwanger sein ist schön. Es ist schon echt ein irres Gefühl, wenn das Kind im Bauch sich bewegt.
Trotzdem ist eine Schwangerschaft auch nicht immer ein Spaziergang und vor allem bin ich nun echt gespannt auf Kind Nr. 2.

Ich hab bisher immer noch Glück, keine Komplikationen und nichts. DaFür bin ich echt sehr dankbar.
Bis auf den ziemlichen eisenmangel stimmen auch alle anderen werte.

Ansonsten merk ich dass ich langsam auf das Ende der Schwangerschaft zusteuer. Alles wird eben einfach mühseliger und wenn ich irgendwo eine Sitzgelegenheit find nutz ich die.

Der von der Krippe aufgeschnappte Infekt hat mich ganz schön umgehauen die letzten 2 Wochen. Der husten wollte und wollte gar nicht mehr weggehen und irgendwie verlier ich auch dauernd pipi. Naja, nicht dauernd und zum Glück auch nie viel, aber es reicht um mich ein bisschen Inkontinent zu fühlen.;-)O
Rächt sich wohl schon, dass ich nach Schwangerschaft 1 keinen rückbildungskurs gemacht hab:-o

Ausserdem hab ich immer noch ziemliche Schlafstörungen. Irgendwann wach ich immer in der Nacht auf und bin einfach wach. Und wenn ich Schlaf, dann träum ich ziemlich wirres zeug. Allein in den letzten 2 tagen stürzte Minis Kindermädchen einmal den Balkon runter und verletzte sich schwer. Und irgendwer wurde vergewaltigt oder so. Wuah. Beides nicht schön.

Am Tag bin ich so müde, dass ich sogar mittags Schlaf. Oder abends auf dem Sofa einschlaf. Oder halt einfach echt müde bin.:-/

Ausserdem behauptet der mann dass ich zur zeit böse Ausschau. JaJa.

Heute war die Hebamme hier zu Hause und hat das 1. Ctg geschrieben, pipi kontrolliert und den Blutdruck ein Paar mal gemessen. Zum Glück war der heute wieder ganz normal. Schade dass sie nicht jedesmal nach hause kommen kann. Aber es war auch einfach angenehm sich nicht ausziehen zu müssen und nicht die Oberweite anfassen lassen zu müssen.

Die ist zwischenzeitlich eh ganz schön explodiert.:-0 hoffentlich geht das wieder weg.
Seit einer Weile kommt da sogar schon diese 1. Flüssigkeit raus, also manchmal.:-0 geht diesmal alles irgendwie früher los.

Ansonsten bin ich Grad ein bisschen liebesbedürftig. Es geht mir echt besser, wenn der Mann nicht so viel weg ist und mehr zeit für mich hat.

Allerdings liebesbedürftig nur auf platonische art:-D hier läuft schon lang nix mehr. Der mann kann das nicht mehr und mir ist auch nicht danach. Also echt.schon schade manchmal;-)

Ich freu mich schon wieder darauf, meinen Körper irgendwann zurückzuhaben und mich irgendwann msl.wieder wie eine Frau zu fühlen und nicht wie ein walfisch;-) eine Frau mit Zebrastreifen auf dem Bauch halt.

Wochenende 22/23. Juli ohne bilder🌏🌎🌍

Irgendwie hab ich gerade das Bedürfnis,  Wochenenden aufzuschreiben und so irgendwie festzuhalten. In gewisser Weise zumindest😉 denn die Zeit einfach mal kurz anhalten wenn es besonders schön ist kann man ja leider nicht.

Wir hatten aber auch Glück,  der Mann hatte schon am Freitag frei und so hatten wir sogar einen tag mehr.

Wir sind seeeehr früh aufgestanden damit wir schon um Punkt 7 am Labor sein konnten. Blutabnahme für Nr.  2. In Frankreich muss man dafür nämlich ins Labor.  Mini wurde derweil von einem älterem Ehepaar bespasst. Danach machten wir uns auf den weg in Richtung Heimatstadt und wir hatten doppeltes Glück.  Kein Stau trotz viel Verkehr und das Kind schlief bis kurz vor der Heimatstadt, also fast bis Mittag.  Unglaublich. 😀 so eine entspannte fahrt hatten wir ewig nicht mehr. 🚘

Nachmittags waren wir mIT den grosseltern im Biergarten. Das war echt schön und auch ein bisschen traurig. Die grosseltern werden einfach immer älter und älter und älter und ich würde die Momente mit ihnen am liebsten festhalten.

Abends war ich mit der besten Freundin Pizza essen. Nur wir beide. Man glaubt nicht wie gut das manchmal tut.  Nur wir beide, keine Männer,  keine Kinder.  Endlich mal wieder quatschen und einfach gaaaaanz in Ruhe essen und ein kleines bisschen über die Männer lästern😃

Am Samstag haben wir fast den ganzen tag mit meiner Mutter,  deren mann, dem geschwisterlein und den grosseltern verbracht. Zuerst hier und da und dann auch in einem Biergarten.  Biergärten fehlen in Frankreich einfach, also echt.  Die zeit mit der Familie war wirklich echt schön, und ich fand es gar nicht mehr s.o.o.o. schlimm, dass es nur noch die halbe Familie ist. Es gab da auch einen Spielplatz und Mini hatte sichtlich Spaß. Sie war ja auch der Star an diesem Tag.

😉

Abends war ich mit dem besten freund in unserer früheren stammkneipe. Alte Zeiten und so.😀 wir haben wirklich eine zeit lang viel viel viel zeit in dieser Kneipe verbracht. Damals waren wir beide Singles und hatten noch s.o. V. I.e.l. Zeit ohne es zu wissen😀

Am Sonntag war ich mit Mini und der einen Freundin plus Kind frühstücken und nachmittags mit der anderen Freundin plus deren Kind und Mini unterwegs. Die grosseltern haben wir auch noch gesehen.

Und abends mussten wir dann schon wieder zurück. Nach besuchen in der Heimatstadt bin ich meistens ein bisschen ko, aber bisher hat sich das fast immer gelohnt.

Wochenende 15. 16. Juli2017

Jetzt schreib ich auch mal über unser Wochenende.  Als Erinnerung und so. Denn gerade dieses Wochenende war eines von denen an denen man am liebsten die zeit anhalten würde, weil man einfach glücklich ist.

Eigentlich begann unser Wochenende auch schon am Donnerstag, weil am Freitag nämlich Nationalfeiertag in Frankreich  ist.

Donnerstag Nachmittag bekamen wir Besuch.  Es gab leckeren fertig😛Kuchen,  Kaffee,  eiskalte Cola und gute Gespräche auf der terasse. Dieses Wochenende unser einziger Besuch,  denn ich hab festgestellt das Mini die vielen Verabredungen va. Nach der Krippe in letzter zeit zu viel wurden. Manchmal braucht sie halt auch einfach echt zeit nur mit uns. Und ruhe.

Am Freitag haben wir fast den ganzen tag im Park verbracht, haben Schiffe beobachtet, ein paar neue Plätze entdeckt und gechillt. Am Nationalfeiertag Picknicken viele französische Familien, aber wir haben das mit dem Picknick irgendwie verplant.😉 tsssss…Das Wetter war aber sowieso ein bisschen durchwachsen und deshalb waren auch gar nicht so viele Menschen unterwegs. Am Abend fand  in Straßburg ein grosses Feuerwerk statt, aber wir blieben daheim und schauten einen Film an. Meine kinderfreien Stunden am abend wenn das Kind schläft sind mir schon wichtig😉 also echt.

Am Samstag wollten wir eigentlich gleich nach dem Frühstück los, aber Mini war praktisch schon nach dem aufstehen wieder müde und schlief überraschenderweise auch wirklich wieder ein, fast direkt nach dem Frühstück.  Also Chillte der mann und ich machte eine kleine fahrradtour mit dem Hund und pflanzte ein paar neue Pflanzen ein.🐕🐕🌲🌱⚘🌷🌳🌴🌵

Nachmittags gingen wir dann in das „Le vaisseau“ in Straßburg,  das wirklich echt zu empfehlen ist. In diesem Museum ist nämlich wirklich für jeden was dabei…Von Kleinkindern bis für Erwachsene.  Es gibt wirklich so dermassen viel zu entdecken und auszuprobieren und es steht alles auch auf deutsch und englisch geschrieben.  Ich bin sowas von kläglich daran gescheitert eine Pyramide aus 4 teilen zu bauen…logisches denken und so😨 der mann dann aber auch…Was für ein Glück. 😉 irgendwann mussten wir dann leider gehen und noch ganz kurz einkaufen, weil Kühlschrank leer. Aber ein Einkaufszentrum in der innenstadt am Wochenende war nicht die beste Idee.  Einfach viel zu viele Menschen und viel zu viel los. Wuahhh.  Ich war genervt und der Mann dann auch, weil ich ihn irgendwann über 3 Reihen Obst gerufen hab und seinen Namen mit voll deutschem Akzent ausgesprochen  hab. Ist aber die einzige Möglichkeit damit der mann sich beeilt😉 Mini schlief an diesem Abend erschlagen von so vielen eindrücken aus dem Museum echt früh ein und der mann und ich hatten ein bisschen zeit für uns. IMG-20170716-WA0000

Das Mini gestern so früh einschlief rächte sich heute ein bisschen. Um 6:15 war sie fit und spielbereit.😞  Ich bin eine rabenmutter und ließ sie ein bisschen telletubbies und conny anschauen, aber irgendwann musste ich trotzdem aufstehen. Wuahh. Dafür kümmerte der mann sich dann um das Frühstück…🙌💑

Irgendwann begannen wir dann aber trotzdem ein bisschen zu Zicken.  Wir wollten los und Mini machte Drama,  weil wieder müde. Aber so richtig. Der mann sollte sie anziehen und ich kümmerte mich um den Rest und es dauerte einfach ewig. Man muss dem mann praktisch a.l.l.e.s. sagen, dass das Kind Zähne putzen muss, wo die Socken sind (evtl. Einfach in Minis Schrank? 😉) und.so.weiter. Männer. Aber egal, irgendwann kamen wir los und kamen nach 1 h fahrtzeit an unsrem Ausflugsziel an.

Der mummelsee im Schwarzwald.  IMG-20170716-WA0002IMG-20170716-WA0004.jpg

Der See ist zwar viel kleiner als gedacht, und irgendwie ist es auch ein bisschen wieauf dem Rummelplatz mit Blaskapelle und allem drum und dran, aber es war trotzdem ein schöner Tag.  Der  See lässt sich in nur 15 Minuten umrunden, sehr schwangeren freundlich😉 denn gerade merk ich Schwangerschaft 2 doch mehr. Den mummelsee umgeben viele sagen. Eine besagt das auf dem Grund des Sees ein seekönig in kristallklarem schloss lebt.  Wenn man um ein paar Ecken geht findet man auch ein bisschen Ruhe und schöne Ausblicke.  Es gibt auch einen Spielplatz und Ziegen,  es ist also echt für jeden was dabei.

Leider hat Mini heute abend Fieber bekommen, ich hoffe doch echt sie wird jetzt nicht schon wieder echt krank. Please not😐

Ich hoffe ihr hattet auch alle ein schönes wochenende🌍🌎🌎🗺🏜🏝⛱🌋🏔

 

 

Ostern anders als nach Plan

Der Mann und ich haben als Kinder ähnliche Ostern verbracht, obwohl er in Frankreich aufwuchs und ich in Deutschland.

Manchmal ging man in die Kirche, die ganze Familie kam zusammen, es gab viel Schokolade und es wurden Ostereier gesucht, klar. Bei uns gab es selten was traditionelles zu Essen am Ostersonntag und auch in der Familie vom Mann gab es kein Lamm, wie sonst in Frankreich oft üblich. Wegen Osterlamm und so.

Der eine Teil der Familie vom Mann lebt aber nicht mehr, und der andere ist überall auf der Welt verstreut. Also kein Ostern mit der (Rest)Familie vom Mann, weil zu weit. Mit dem grossem Teil meiner Familie ist ein gemeinsames Osterfest derzeit leider  auch keine Option. Wir haben aber ein Kind, und unser Kind soll trotzdem was von Ostern haben. Wenn wir nix machen, macht niemand was. Manchmal ein schwieriger Gedanke. Jedenfalls hatte ich die besten Absichten.

Ich wollte viele bunte Eier färben, dem Kind ein kleines Geschenk kaufen, was man halt so macht zu Ostern. Aber Mini wurde einige Tage vor den Osterfeiertagen Krank. Volles Programm. Klar, wann sonst, als Kurz vor Ostern;-) Bäm.

Jedenfalls gabs dann keine bunten Eier und auch kein Geschenk, weil einfach nicht geschafft. Doof. Unsere Verabredungen für Freitag und die für Samstag fielen aus, weil Mini einfach nicht fit war. Ein langer Spaziergang war aber trotzdem drin, und zwar in Deutschland, zwischen lauter Weinreben, blühendem Gewächs, bunten Wiesen und Schafen. Sah aus wie im Märchen. Fehlten nur noch die Feen, die herumflogen. Und der Osterhase, klar;-)

Ostersonntag ging es Mini zum Glück wieder deutlich besser. Der Mann lies mich ausschlafen. Und überraschte mich mit einem leckerem Frühstück und viel Schocko:-) Nett. Hab ich schon mal gesagt, dass ich mich mein ganzes Leben noch nie so müde gefühlt hab wie in den letzten 2 Jahren? Den für Sonntag geplanten Ausflug inkl. längerer Autofahrt und total im Freien Liesen wir aber trotz wieder einigermassem fitten Kind sein, weil grottenschlechtes Wetter. Schade. Stattdessen gingen wir auf den Straßburger Ostermarkt. Viel war aber nicht geboten. Ein paar unechte Osterhasen sassen rum, die allesamt echt demotiviert wirkten. Vl. haben die gestreikt?.-) Machte aber nix, weil das Kind sowieso lieber auf allerlei Geländern rumbalancierte. Wuah. Käseplatte in einer ziemlich coolen „Kneipe“ gabs auch noch. Wenn man um einige Ecken herumgeht, findet man auch in Strasbourg coole Orte wo sich keine Touristen hinverirren.

Heute haben wir viel Zeit in einem Straßburger Park verbracht. Es gibt da allerlei Fantasiewelten. Total cool.

Und weil Mini heute nachmittag schon wieder nicht wusste wohin mit ihrer ganzen Energie machten wir dann noch einen Kurzausflug zu einem Indoorspielplatz. Unglaublich wie gut sie mittlerweile klettern kann. Macht mittlerweile echt Spass. Der Mann und ich sind ja  der Typ Eltern, die auf solche Sachen stehen. Mit ewigem Aufstapeln von Bauklötzen tu ich mich dafür manchmal echt schwer.  Es war aber wirklich nur ein kurzer Ausflug, weil das Kind zwar nicht mehr ansteckend aber halt doch noch nicht ganz fit ist.

Jedenfalls: es war ein wirklich schönes Familienwochenende. Leider zu kurz, und überhaupt nicht österlich, abgesehen von den vielen Ostergrüssen die wir bekommen haben:-O

Bäm. Also wenn Mini nächstes Jahr 3 ist bekommt sie richtige Ostern.

 

 

Kontrolle und so…

Endlich komm ich wieder dazu, mal was zu schreiben.

Also in letzter Zeit hab ich schon echt irgendwie (ein bisschen) die Kontrolle verloren.

Man mag es nicht glauben, aber Schuld daran war vor allem ein Magendarmvirus. Ja, echt:-D Zuerst hat es Mini ziemlich erwischt, dann den Mann und letztendlich dann auch mich.

Zwischenzeitlich bin ich irgendwann echt  untergegangen zwischen einem Berg von Waesche und noch mehr Waesche und Dingen, die unerledigt blieben wegen eben diesem Virus. Die Wohnung sah schlimm aus der Kuehlschrank war tagelang wie leergefegt und ja, zwischenzeitlich bin ich (ein bisschen) im Selbstmitleid versunken:-O Shame on me:-D

Ich hatte viele Termine. Ich hab wieder zu arbeiten angefangen. Es wurden dann doch gleich ein paar Stunden mehr. Laeuft gerade. Aber darueber schreib ich ein ander Mal.

Alles in allem war die letzte Zeit eher anstrengend und nicht  leicht.

Der Mann musste auch ziemlich viel arbeiten und wir haben uns kaum gesehen.

Umso mehr hab ich mich gefreut, dass wir dieses Wochenende alle gesund waren, der Mann nicht dienstlich unterwegs war, wir keine Verabredung hatten und so tolles Fruehlingswetter war.

Wir haben Pflanzen fuer unsere Terasse geholt, gegaertnert, waren Pizza essen, lange spazieren, in der Stadt und auf dem Spielplatz. Wir haben auch einen guten Film gesehen. Ich bin zwar wieder mal eingeschlafen, aber der Mann hat mir erzaehlt, wie es ausging, so what;-)

Wir haben dieses Wochenende  wirklich sehr genossen. Mini war  echt froh, Zeit mit ihrem Vater zu verbringen. Mittlerweile spricht sie so viele Woerter und jeden Tag kommen neue dazu.

Seit neuestem heisst es staendig Non! Non! Non! Das kann ja was werden;-D

Ich hoffe ihr hattet auch alle ein tolles Fruehlingswochenende.

 

Tabuthema Psychologe

Im „wahrem“ Leben hab ich nicht vielen Menschen davon erzaehlt, aber auf dem Blog ist dass ja irgendwie was anderes. Weil anonym und so. Und sogar es hier aufzuschreiben find ich nicht ganz leicht.

Weil es in Deutschland leider immer noch ein Tabuthema ist. In Frankreich zwar nicht, aber eben in Deutschland.

Wer sagt schon gern Ich war beim Psychologen? Eben weil es ein Tabuthema ist. Weil viele dann wahrscheinlich denken, dass man in irgendeiner Weise verrueckt sein muss, total gestoert, eine ganz labile Seele oder was auch immer. Nicht der Norm entsprechend jedenfalls. Und schwach.

Jedenfalls: letzte Woche war ich zum allererstem Mal in meinem Leben beim Psychologen. Und ich bin nicht verrueckt. Zumindest nicht verrueckter als der normale Durchschnittsmensch.  Also echt jetzt.

In meinem Leben gab es zwei grosse Brueche. Zwei der mir wichtigsten und naehesten Menschen starben, zweimal riss es mir komplett den Boden unter den Fuessen weg und zweimal dachte ich, dass ich dass nicht ueberleben kann. Am Ende hab ich es doch ueberlebt. Weil die Zeit Wunden irgendwann doch heilt, wenn auch niemals ganz. Das Vermissen bleibt, das Leben teilt sich in ein „Vorher“/“Nachher“ und manchesmal reissen Wunden wieder auf. Klar.

Den dritten grossen Bruch hab ich dem Grossteil meiner eigenen Familie zu verdanken. Es ist noch gar nicht lang her und dieser Bruch hat mich letztendlich letzte Woche zum Psychologen gebracht.

Dabei geht es mir gut und die allermeiste Zeit bin ich wirklich  gluecklich.

Aber jeder schleppt eben seinen Ballast irgendwo mit, und manchmal funktioniert es nicht, immer nur an die schoenen Dinge zu denken.

Manchmal kann ich einfach nicht anders, als an meine Familie zu denken und ein bisschen wuetend zu sein.

Und was soll ich sagen? Es war gar nicht so komisch wie gedacht. Es gab leckeren heissen Tee. Und irgendwie war es angenehm jemand neutralem die 1001 Geschichten zu erzaehlen die es ueber meine Familie zu erzaehlen gibt;-) Es war viel weniger schwierig als gedacht.

Klar, ich war erst einmal da und kann noch gar nicht sagen, ob es mir nun letztendlich was bringt ueber die 1001 Geschichten zu reden oder nicht. Es ist auch nur eine Beratung und keine Therapie.

Dennoch bin ich froh, diesen Schritt gemacht zu haben. Weil mit jemandem neutralem reden manchesmal  gut sein kann. Es zeigt letztendlich keine Schwaeche, sondern macht staerker. Meistens zumindest, und vorrausgesetzt, man erwischt die richtige Person. Es gibt ja auch genug schwarze Schafe. Maeh.

In vielen anderen Laendern ist es schon vollkommen normal zum Psychologen zu gehen. In Deutschland leider nicht so. Dass macht es auch umso schwieriger, diesen Schritt zu machen, weil man dies oder dass denkt.

Vielleicht aendert sich dass in Deutschland ja auch noch eines Tages?

Wer weiss es schon.

In diesem Sinne, euch allen einen schoenen Sonntag.