Kleinkind

Regentage mit Kindern…

Ich hab ja schon mal geschrieben, dass Sommer im Elsass schon manchmal hart sein können wenn die Temperaturen auf knapp 40 Grad hochklettern und es keinen Wind und nix gibt.

Aber jetzt sind wir endgültig im herbst angekommen. Es ist dunkel, kalt windig und seit einen tagen regnet es. Ich persönlich mag den Herbst ziemlich gern.

Vielleicht hab ich ja auch schon mal geschrieben, dass mich manche Mütter echt nerven. Ja ich geb es zu, ich finde manche Mütter einfach nur doof. Ich lebe ja nach dem Prinzip leben und leben lassen und wenn andere Mütter wie die Geier über ihren Kindern wachen sie ständig meinen bespaßen zu müssen pausenlos mit schriller stimme auf ihren Nachwuchs einreden und zu zig Dinkel was weiß ich überreden damit Kindelein aber auch ja nicht verhungert denk iCh mir meinen teil.😛 was mich dann aber nervt ist wenn diese Art Mütter meint mir Ratschläge geben zu müssen. Ich mein ich sag ja auch nix oder😀

Jedenfalls: es regnet jetzt. Und manchmal sind regenspaZiergänge echt schön. Zuhause bleiben auch. Aber nach mehreren Tagen regen fällt irgendwann dann doch die decke auf den Kopf.

Kürzlich hörte ich erst wieder eine Mutter belehrend zu einer anderen sagen: siehst du, und genau deshalb haben wir so viel Spielzeug. Tssss.😀

Klar, Spielzeug ist cool. Ohne Frage. Auch Mini hat einiges, es häuft sich einfach an mit der zeit. Aber das man seine komplette Wohnung zu einem indoorspielplatz umfunktionieren muss, das finde ich nicht. Vor allem, wenn man alles eh hat wirdsedoch langweilig.

Ich finde auch nicht, dass man mit seinen Kindern immer noch ausgefallenere Sachen machen muss. Es braucht nicht immer ewig viel program, das Eltern und Kinder am ende nur stresst. Also manchmal zumindest.

Gestern zb., als es wieder wie aus Kübeln gegossen hat, sind wir einfach mit der befreundeten Mutter/Tochter zum Bahnhof gefahRen. TrAm fahren findet Mini nämlich echt cool, die Freundin auch. Praktischerweise fährt die tram direkt in den Bahnhof hinein und noch viel besser: es gibt da echt guten Kaffee.

Und gestern hat der Bahnhof doch echt kinderaugen zum leuchten gebracht. Züge, Rolltreppen, Aufzüge, viele Menschen und Anzeigetafeln und Busse. Und dann auch noch mit der tram wieder zurück. Chakka.😀

Manchmal braucht es doch echt nicht viel.

Ich will nicht (mehr) nur Mutter sein

Als der Mann und ich uns entschieden haben ein Kind zu bekommen habe ich ziemlich naiv gedacht, dass das Leben mit kind im grossen und ganzen weitergeht wie zuvor, nur halt dann mit Kind😃.

Als Mini dann geboren wurde, haben wir beide sehr schnell festgestellt dass wir uns geirrt haben.😃 und zwar mal so richtig.

Aber: für mich war klar dass mein Kind mit 1 ein paar Stunden am Tag in die Krippe geht und ich wieder arbeite. Was anderes kam mir gar nicht in den Sinn – dem Mann ebenso wenig.

Aber dann zogen wir ins Elsass,  und der Mann hatte plötzlich einen Job mit unberechenbaren Arbeitszeiten und vor allem langen Arbeitstagen, auf den wir aber gerade wirklich angewiesen sind. Diese tatsache lässt sich (gerade) nicht ändern. Kind Wohnung und der ganze Rest hing plötzlich (fast) komplett an mir und so ist es bis heute geblieben.

Mini kam zwar mit 1 1/2 in die Krippe und zwischenzeitlich hab ich auch wieder kurz gearbeitet, aber es war schlicht nicht möglich obwohl es mir wirklich echt gut getan hat, der Job.

Aber mit einem permanent kranken Kind,  nur einem Auto einem Mann der oft mehr abwesend als anwesend ist, und keiner Familie die hätte helfen können, keine Chance.  Vielleicht hätte es sich irgendwie organisieren lassen, aber es hätte sich weder finanziell ausgezahlt noch wäre es sonst in irgendeiner Weise in Relation zu irgendwas gestanden. Mein Kind hätte dann deutlich länger in die Krippe gehen müssen, und ich wäre letztendlich nur von A nach B gehetzt und hätte die eh schon wenigere  Zeit mit meinem Kind gezwungenermaßen auch noch alles zu erledigen was liegen geblieben wäre. Das wollte ich nicht.

Bäm.

Also hörte ich wieder auf zu arbeiten und war wieder „nur“ Mutter.

Zum Glück hab ich im Elsass zwischenzeitlich Freunde gefunden, dafür bin ich echt dankbar, denn mit einem Mann der ständig weg ist wäre das Leben sonst ziemlich  einsam.

Allerdings sind das alles Mütter, bzw. Eltern.

Irgendwie fehlte mir in den letzten 2 Jahren einfach die Energie, zeit und die Kraft dazu auch noch einen „anderen“ Freundeskreis aufzubauen.

Aber vor allem zur zeit merk ich wirklich das mir was fehlt. Versteht mich nicht falsch, ich lieb mein Kind über alles und ich bin gern Mutter.

Aber gerade in letzter zeit merke ich dass mir wirklich was fehlt.

Ich hatte irgendwann mal noch ein eigenes Leben,  eigene Interessen,  andere Sachen  im Kopf und ich hätte dieses Leben bitte gern zurück. 😃 ich bin einfach nicht die Mutter,  die ausschließlich für ihr Kind lebt, im Elternbeirat ist und ehrenamtlich 1001 aufgaben für kita, schule oder sonstwas übernimmt.

Natürlich will ich auch weiterhin die Freunde treffen. Und jetzt Krieg ich vor allem erstmal ein 2. Kind.

A.b.e.r. Ich hab mir trotzdem eine liste gemacht. Ich will wieder ein Stück eigenes Leben zurück. 😃 also echt.

Und ich glaube letztendlich profitieren auch meine ehe und mein Kind davon, weil ich dann nämlich einfach ausgeglichener bin.

Ich weiß dass es nicht leicht wird, sich nochmal ein neues soziales leben aufzubauen, aber auch wenn wir nur noch 2-3 Jahre im Elsass bleiben, es wird sich lohnen. Also hoffentlich☺

 

 

 

 

Wenn man plötzlich an sich selber zweifelt. Erziehung und so…

Es ist noch gar nicht so lange her, dass es einfach lief. Mit Mini und mir. Wir hatten eine echt gute Phase.

Mini war ausgeglichen und fröhlich und einfach gut drauf. Es gab kaum Krisen, kaum Trotzanfälle und keine Dramen. Weder in der Öffentlichkeit noch zuhause. Es wurde kaum gequengelt und ja, es lief einfach. Ich konnte mir plötzlich kaum noch vorstellen, dass es jemals anders war oder wieder werden könnte. Es war einfach schön.

Aber seit einer Woche befinden wir uns im Abwärtsflug. So richtig. Sozusagen abgestürzt von Wolke 7. Von einer Sekunde auf die andere schlug die Stimmung um, und obwohl ich Mini jeden Tag sehe, kommt es mir vor, als lägen plötzlich Welten zwischen uns.

Das Kind ist plötzlich komplett neben der Spur, von der Rolle, oder wie auch immer. In der Krippe ist sie angeblich nach wie vor eines der ausgeglichensten Kinder überhaupt, aber zu Hause merk ich davon nichts mehr. So gar nichts. Das Kind lacht, weint, ist unausstehlich und kaum zu ertragen. Sie führt sich unmöglich auf, überschreitet alle möglichen Grenzen und quengelt beinahe pausenlos. Sie hat angefangen andere Kinder zu schlagen und hat generell gerade keinen Bock mehr andere Kinder oder überhaupt irgendwen zu sehen.

Der Mann ist gerade mehr in der Arbeit als zu Hause. Er verlässt morgens das Haus bevor Mini aufwacht und ist Abends wieder da wenn sie längst schläft.

Und ich? Ich zweifel. An allem, aber vor allem an mir.

Weil ich nämlich nicht weiss, wie ich darauf reagieren soll oder was ich überhaupt darüber denken soll.

Das Kind ist gerade so dermassen aus dem Gleichgewicht und ich schaff es Einfach nicht es wieder gerade zu biegen und sie aufzufangen.

Einerseits sind da viele mögliche Erklärungen und Entschuldigungen die mir für Minis Verhalten einfallen. Es war zu viel die letzten Wochen. Wir machen zu viel, sie sieht zu viele Kinder nach der Krippe und hat allgemein zu wenig Ruhe. Sie ist immer noch nicht wieder ganz gesund. Die Schwangerschaft. Auch wenn Kleinkinder es noch nicht so ganz fassen können, glaube ich doch, das Mini (indirekt) spürt und begreift, dass sich vieles bald ändern wird. Vielleicht schwankt ihre kleine Welt gerade mehr als ich es ahnen kann. Sie sieht ihren Vater kaum. In der Krippe läuft vieles schief. Sie geht trotzdem gern hin, aber irgendwie muss sich das ja bemerkbar machen.

Andrerseits ist Mini nicht das einzige Kind das bald grosse Schwester wird, und dass viel macht. Manche Sachen gehen trotzdem nicht. Und bei allem Verständnis – ich will nicht, dass Mini irgendwann zu einem Kind wird, dass keiner mag, weil es sich unmöglich aufführt.

Das Kind ist  gerade so dermassen aus dem Gleichgewicht und ich schaff es einfach nicht es wieder gerade zu biegen und sie aufzufangen.

Deshalb zweifel ich gerade vor allem an mir selber.  Eigentlich würde ich mir am liebsten gerade einfach nur noch die Decke über den Kopf ziehen.

Die Schwangerschaft, das Kleinkind, und meine ganzen persönlichen Sorgen sind mir gerade zu viel und ich hätte jetzt echt einfach nur gern das ganze Dorf, dass es braucht um ein Kind grosszukriegen.

Hat ja auch keiner gesagt, dass Erziehung immer leicht ist  und Spass macht oder. Aber so schwer. WTF.

 

I love my child.

Mini spricht mittlerweile richtig richtig viel.

Einzelne Wörter, Wörter zusammengereiht, und auch schon ganze Sätze. Manchmal bin ich echt überrascht woher sie jetzt schon wieder dieses oder jenes Wort hat.

Und manchmal bringt sie mich echt zum Lachen.

Kürzlich hat sie so gar nicht gefolgt. So richtig gar nicht. Dem Mann ist irgendwann der Kragen geplatzt und hat geschimpft. Und was macht Kindlein. Dreht sich zu mir um, zeigt auf ihren bösen Vater und schimpft auch. Böser Papa, böser Papa. Bööööööööser Papa. 😀

Überhaupt ist gerade ständig irgendwas bös. Der Tisch an dem sie sich anhaut, die Freundin die sie ärgert, der Hund wenn er nicht macht was Mini will und. dies. und. dass.

Letzte Woche waren wir bei einer grossen Taufe eingeladen. Und ich hab schon ein bisschen Angst gehabt. Von wegen was macht Kindlein in der Kirche und so. Ich konnte auch nicht einfach gehen, weil ich nämlich eine der Taufpaten war. Zum Glück konnten wir trotzdem in einer der letzten Reihen sitzen. Aber meine Sorgen waren unbegründet. Mini hat alles echt gut gemeistert. Sie hat als einzige die Lieder mitgeträllert, und nach jedem Lied. mehr.mehr.mehr. Lieder verlangt. Ihre Puppe musste brav neben ihr auf der Bank sitzen und war „böse“ als sie runterfiel. Klar.

Irgendwann hat sie angefangen, alle Gäste aufzuzählen. „Ein Mann, eine Frau. Ein Mann, eine Frauuuuu. Ein Junge.“  Irgendwann stand der Junge vor ihr auf um ein paar Fürbitten vorzulesen. Tsssssss. “ Junge, sitzzzzzzz, Juuuuuuuuuuunge. Sitz.“ Wuah:-)

Auch beim anschliessendem scheinbar ewig nicht enden wollendem  Essen war Mini brav wie ein Engel.

Nur auf der ewig langen Heimfahrt am Abend merkte man dann wie anstrengend der Tag für so ein kleines Kind trotzdem war. Minilein war dann nämlich total überdreht und über den Punkt hinaus und konnte nicht mehr schlafen. Irgendwann schlug der Mann ihr vor, ihr was vorzusingen. Ging gar nicht. Ich durfte auch nicht. Mini beharrte unbedingt darauf, dass der Hund jetzt singen soll. 🙂

5 Minuten vor bevor wir ankamen schlief sie dann. Klar. 😉

Jedenfalls. Ich. lieb. mein. Kind. Manchmal schau ich sie an und bin einfach nur wirklich dankbar für dieses Kind. Auch wenn Kinder einen schon echt in den Wahnsinn treiben können manchesmal:—D

Was sagt man dazu? Windelverbot

Mini ist jetzt ein bisschen über 2 Jahre alt und zwischenzeitlich wurde dann auch bei uns das töpfchenthema aktuell. Klar.

Ich gehör eher zu den Müttern die sich eher weniger stressen lassen und ich hab auch nicht das Ziel das mein Kind das erste sein muss das ohne Windel rumläuft.

Zwischenzeitlich klappt es zu hause auch ganz gut, manchmal. Irgendwann stand da halt das Töpfchen und irgendwann fand Mini gefallen daran, jedesmal gelobt zu werden und seitdem gibt es zu hause auch kaum noch Unfälle.  Es wird eher jeweils nur ein tropfen gepinkelt, damit man 1001 mal hintereinander gelobt wird. Klar.😀

Allerdings haben wir es unterwegs noch nicht ausprobiert.  Irgendwann fällt das demnächst mal an, wenn wir ein paar tage ohne grossen Stress haben. Und mein Kind jetzt einfach mal ohne Windel in die Kita zu schicken wäre mir im Traum nicht eingefallen.

Umso mehr hab ich kürzlich wieder über eine andere Mutter gestaunt. Sie gehört zu der Fraktion Mütter die ihr Kind so viel und so früh wie möglich fördern. Immer. Ihr Sohni ist noch keine 2 Jahre alt und läuft seit kurzem windelfrei durch die Krippe.

Zu Hause klappt das nämlich schon super laut der Mutter.  Jedenfalls dann wenn sie ständig hinter ihm Herrennt und ihn im 5 minutentakt frägt ob er pinkeln muss.  Kaka geht immer in die Hose.

Jetzt ist ihr Sohni neu in dieser Kita, steckt noch halb in der Eingewöhnung und es gab jeden tag zahlreiche Unfälle.

Die Kita zog dem Kind dann letztendlich doch wieder eine Windel an, denn dieser Zustand ist ja weder für Erzieher noch das kind besonders schön.

Besagte Mutter ist stinksauer. Sohni darf keine Windel mehr tragen. Basta!  So geht’s nämlich nicht. 😲 wo kommen wir denn da hin, die Erzieher haben das zu machen. Die müssen das nämlich leisten. Sollen die mal bloß nicht so faul sein. Macht ja nix das ihr Sohni bei weitem nicht das einzige Kind ist das es zu betreuen gibt.

Mir blieb mal wieder ein bisschen der Mund offen stehen. Wäre es nicht ein irrer Zustand wenn alle Eltern so denken würden? Dann wären die eh schon genug strapazierten Erzieher ja bloß noch dabei kaka und pipi zu beseitigen? Da hätten weder die Kinder noch die Erzieher was davon oder? Warum muss ein Kind schon unbedingt selbstständig aufs Klo wenn es evtl. Noch gar nicht so weit ist? Warum kann die denn nicht dem Kind ein paar Wochen länger lassen bis es sicher in der kita angekommen ist und auch sicherer mit der pinklerei ist? Ich persönlich könnte mir gut vorstellen, dass ihren Sohni das ganze irgendwann frustriert und gar nichts mehr geht. Und er dann einen Rückfall hat und am ende entweder genauso lang oder länger als andere Kinder braucht. Vielleicht aber auch nicht. Aber ich bin ja keine supermutter, ich hab ja keeeeeine ahnung😀

Wie seht ihr das?

Neustart

Irgendwie war es in letzter Zeit ganz schön still auf dem Blog. Nicht, weil ich nichts schreiben wollte, sondern einfach weil August war und damit Krippenferien. Ich kam einfach zu nichts, und wenn war ich zu ko. Wuah.

Überraschenderweise ist die Zeit aber trotzdem viel schneller verflogen als gedacht, und jetzt ist er da, der Rentree, wie man in Frankreich sagt. Kaum zu glauben, irgendwie. Wo rennt bloss die Zeit hin?

Jedenfalls hat gestern die Creche wieder aufgemacht und für Mini brachte und bringt dass nun eine grosse Veränderung. Sie ist nun in einer anderen Gruppe, in der Gruppe für die Grossen.

Klar, es ist immer noch die gleiche Creche und sie kennt auch seit einer ganzen Weile die Räume und auch teilweise die Erzieher. Sie war schon öfter mal in der anderen Gruppe. Ausserdem wechselt nicht nur sie, sondern alle kleinen grossen Kinder.

Alles also kein Problem, könnte man meinen. Viele Eltern haben gestern ihre Kinder um 8 abgegeben und um 16.30, 17.30 oder teilweise sogar um 18.30 wieder abgeholt. Wie immer eben, denn die Kinder kennen die Creche ja schon.

Und es mag Kinder geben, denen der Wechsel tatsächlich nicht viel ausmacht, die ohne mit der Wimper zu zucken dann eben sind wo sie sind. Bei den Grossen.

Meine Tochter gehört aber nicht zu diesen Kindern. Ich hab mir dass nicht nur gedacht, ich wusste es;-)

Mini ist generell ein ziemliches Mamakind. Sie geht gern in die Creche, aber Trennungen fallen ihr trotzdem schwer. Veränderungen auch. Sie ist nun eben die eine Gruppe gewöhnt, die Erzieherinnen dieser einen Gruppe und den Ablauf bei den Kleinen. Dooferweise ist auch Minis beste Freundin gerade noch im Urlaub.

Zum Glück konnte der Mann Mini gestern in die Krippe bringen. Nicht nur zum Glück, weil Mini nun in die andere Gruppe soll, sondern weil Mini die letzten 4 Wochen fast ausschliesslich mit mir verbracht hat. Egal ob nun neue oder alte Gruppe, hätte ich sie gebracht wäre der Abschied und Wiedereinstieg schwieriger für sie geworden. Und irgendwie versteh ich dass sogar, denn auch für mich hat es sich irgendwie seltsam angefühlt.

Jedenfalls gab es schon die ersten Tränen, als Mini in der Creche ankam. Und noch mehr Tränen, als sie plötzlich in der anderen Gruppe stand. Wie erwartet.

Der Mann blieb lange mit ihr da und ging erst, als es keine Tränen mehr gab. Er holte sie früh wieder ab. Mini ging s gut. Nachmittags waren wir baden, auch alles gut.

Heute brachte wieder der Mann Mini in die Creche und holte sie früher als sonst wieder ab.Mini war aber nicht in ihrer neuen Gruppe, sondern in der Gruppe, in der sie bisher war;-) Sichtlich froh sass sie mit den nun deutlich kleineren Kindern beim Gouter und verspeiste gerade ein Riesenstück Kuchen. Chakka.

Mini ist nämlich kurz nachdem der Mann ging ausgeflippt und wollte u.n.b.e.d.i.n.g.t. in „ihre“ Gruppe und letztendlich durfte sie dass dann auch.

Nicht nur wir kennen unser Kind, sondern auch die Creche. Denn genauso wenig wie wir ist die Creche überrascht, dass Mini ein bisschen länger braucht. Aber macht nichts, sie bekommt die Zeit die sie braucht und wenn sie vorerst dann jeden Tag in der alten Gruppe landet ist dass eben so und auch ok. Vielleicht wird es am Ende doch schnell gehen, wenn Minis Freundin zurück ist. Man weiss es nicht. Jedenfalls bin ich wirklich echt dankbar um diese Krippe. Wir hatten alles in allem echt Glück.

Der Nachmittag heute war dann etwas schwieriger. Mini hat in der Krippe keine einzelne Sekunde geschlafen und war generell echt unlenkbar. Entweder sie hat geweint oder gelacht oder war sauer und gefolgt hat sie kein bisschen. Puh.

Für mich war das ziemlich anstrengend, aber irgendwie blieb mir heute nichts anderes übrig als es einfach auszuhalten und da zu sein. Es ist gerade viel für Mini. Ich versteh dass.

Ich hab mich schon oft gefragt, ob Mini sich wegen ihrem schwierigem Lebensstart damit schwerer tut als andere Kinder, oder ob es daran lag, dass ich während der Schwangerschaft nervlich so fertig war, oder ob sie eben einfach ist wie sie ist. Sehr sensibel. Bin ich ja auch. Man weiss es nicht.

Jedenfalls lieb ich sie genau so wie sie ist.

Krippenferien Halbzeit

Kaum zu glauben, es ist schon Mitte August. Wo rast bloss immer die Zeit hin?

Die ersten grossen Ferien, naemlich der ganze komplette August, sind also schon zur Haelfte vorbei. Gibts dass?

Erst ging das erste Krippenjahr schon so komplett schnell vorbei, und jetzt auch die Ferien. Echt jetzt?

Zeit fuer ein Fazit.

Denn, klar hab ich mich auf viel freie Zeit mit meinem Kind gefreut. Aber ein bisschen „Angst“ hatte ich auch, wie es wohl so wird, den kompletten August krippenfrei.

Und ohne grossartig wegzufahren, denn im Urlaub waren wir schon im Juni. Der Mann hat es verplant, sich rechtzeitig um Urlaub im August zu kuemmern und muss nun diesen Monat sogar noch mehr als sonst arbeiten. Nun denn, wenn schon denn schon. Klar, oder.

Aber beschweren will ich mich gar nicht, denn die ersten 2 Wochen waren wirklich schoen. Ich hab die viele Zeit mit Mini wirklich ehrlich genossen und ich merke auch, dass Mini der Urlaub und die viele freie Zeit wirklich gut tun.

Die erste Woche war sowieso irgendwie kein Problem, weil wir viel mit Minis Freundin und deren Mutter unternommen haben. Wir waren jeden Tag woanders und das Toechterlein ist jeden Abend wie ein Stein ins Bett gefallen;-)

Die zweite Woche wurde dann schon eher zur Herausforderung. Dabei war der Plan so gut. Aber Plaene sind wohl vor allem dafuer da, nicht zu funktionieren, oder? Wir bekamen naemlich Besuch aus der Heimatstadt und wollten mit dem Besuch am Wochenende noch einen Kurztrip machen, aber. Mini wurde krank. Und ich dachte doch echt 4 Wochen krippenfrei bedeutet 4 Wochen krankheitsfrei. Tssss. Aber naja. War trotzdem ein schoener Besuch, nur der Kurzurlaub fiel fuer uns eben leider aus.

Jetzt bleiben uns also noch Woche 3 und 4 und ich kann nicht in die Heimatstadt. Es geht einfach nicht, obwohl ich gerne wuerde. Aber ich will die Krippenferien geniessen, ich bin schwanger und nicht unendlich fit und wuerde ich jetzt in die Heimatstadt fahren ohne den Mann unter den Voraussetzungen waeren meine Nerven danach wahrscheinlich einfach nur angekratzt. Das ist nicht nur traurig fuer mich, weil ich die Grosseltern gern sehen wuerde sondern auch wegen den Freunden. Klar, die Freunde bieten an, dass wir einfach bei ihnen uebernachten und dass ist nett. Also echt. Und auch eine schoene Vorstellung. Aber zur Zeit bin ich einfach irgendwie ko. Ich brauch Abends mein Bad, mein Bett, meine Wohnung und meine Ruhe, so irgendwie. Vielleicht bin ich aber nicht einfach nur ko, sondern werd einfach alt, so langsam?;-O

Leider sind hier jetzt auch so ziemlich alle im Urlaub und Mini und ich dann wirklich hauptsaechlich allein. Mal sehen wie dass so wird.

Heute Vormittag waren wir schon im Park, haben Steine ins Wasser geworfen und Pferden zugeschaut und haben einen kleinen Zwischenstopp am Spielplatz gemacht.

Vielleicht gehen wir heute Nachmittag noch zum Wasserspielplatz ums Eck, oder ein Eis essen, ein paar Sachen einkaufen oder. oder. oder. Ich weiss es nicht.
Aber Mini geniesst die Ferien wirklich und ich werd mich wirklich ehrlich bemuehen, dass die naechsten 2 Wochen genauso schoen werden wie die erste Augusthaelfte.

Ich schaetz die naechsten 2 Wochen werd ich keine Probleme mit Schlafstoerungen haben sondern eher schlafen wie ein S.t.e.i.n. 😉

Wochenende 5/6 August 2017🐋🐋🐋🐟🐟🐟🐳🐳🐳

Schon wieder ein Wochenende vorbei…Sie vergehen einfach zu schnell.

Dabei fing der Freitag gar nicht so schön an. Die verplantheit vom Mann krachte gegen meine Hormone, wuah. Nicht schön, sag ich bloss😀😲

Der nachmittag war aber trotzdem schön, wir waren nämlich mit Minis bester Freundin und deren Mutter im zoo.2017-08-06 20.39.14Tiere sind schon was tolles, aber irgendwann  hat dann trotzdem der Spielplatz ums eck gerufen. Gegen eine Schaukel und eine rutsche kommt halt gerade kein Tier der Welt allzu lange an.🐃🐄🐂🐮🐺🐕🐶🐒 tssss…Aber an diesem Abend hab ich  zum 1. Mal so wirklich wirklich das söhnchen gespürt, sogar auf dem Bauch.  Schön.☺

Samstag früh waren der mann und ich zum Glück wieder in love und wir gingen alle zusammen einkaufen und Kaffee trinken. Man glaubt gar nicht wie sehr man sowas alltägliches genießen kann wenn man sich die ganze Woche kaum gesehen hat. ☺

nachmittags musste der mann nochmal weg und Mini und ich gingen mit der Freundin und der Mutter der Freundin auf einen abendheuerspielplatz. Man konnte da wunderbar im Matsch spielen und Burgen bauen. Da kamen echt alte Erinnerungen hoch😀 wir kamen zu spät nach hause und der mann ebenso. Ich machte noch eine kleine Radtour mit dem Hund und bewunderte den Himmel.  Schön oder?

20170805_210501Wir schauten dann noch einen Film,  aber ich schlief ein.🙈 buh. Der Mann erzählte mir dann noch das er ein Forum  gefunden hat in dem Männer sich über ihre schwangeren Frauen beklagen. Alles drachen, die schwangeren frauen🐉🐉🐉 tsss, ich würde gern mal den Mann oder irgendeinen mann sehen, in dessen Körper ein neuer Mensch wächst. Wahrscheinlich gäbe es dann nur noch halb so viele menschen😀 aber ich war so so so müde und als der mann plötzlich irgendwas von Elefanten im Baum erzählt ist klar dass wir jetzt aber echt schlafen müssen😂

Sonntag vormittag waren Mini und der Mann unterwegs und was tat ich…aufräumen. Irgendwann hilft nix mehr.

Nachmittags haben wir ein neues Freibad ausprobiert und waren alle glücklich. Am meisten Spaß hatte wohl der mann mit den rutschen😉

Selbstgemachte Pizza gab’s auch noch und damit geht nicht nur ein schönes Wochenende sondern die 1. Urlaubswoche  der Krippe vorbei.

 

Mamagei, 2 Jahre alt.

Mini ist vor einer kleinen weile 2 Jahre alt geworden.

Irgendwie kommt es mir einerseits vor als wäre das wahnsinnig schnell gegangen und andrerseits als wäre sie praktisch schon immer da gewesen. Oder zumindest schon ewig.

Und irgendwie ist es zur Zeit so, dass man ihr praktisch beim wachsen zuschauen kann. Sie ist zwischenzeitlich ein richtiges Kind geworden und redet wie ein Wasserfall.  Zuerst waren es nur einzelne Wörter, aber seit einer ganzen Weile reiht sie immer mehr Wörter zusammen und spricht  Sätze.  Ausserdem plappert sie aaaaaaalles nach wie ein Papagei,  bzw. In diesem Fall eher wie ein Mamagei.  Mini ist nämlich immer noch ein ziemliches Mamakind 😉 man kann jetzt nicht mehr einfach fuuuuuuuck rufen wenn man sich den Zeh gerade richtig blöd angehauen hat denn das Kleinkind plappert s nach und vergisst nicht😀

Ausserdem lobt Mini sich gerne selbst und auch andere. Wenn ich das lego richtig Aufbau und Mini es gut meint sagt sie super Mama super😉

Zur Zeit spricht Mini aber eindeutig mehr deutsch. Verstehen tut sie aber beide sprachen.

Ausserdem klettert mini echt gern und zwischenzeitlich auch ziemlich gut.  Neben den deutschen Müttern steh ich da oft da wie eine echte rabenmutter, weil Mini dies und das darf. Klettermässig. ..Wenn blicke töten könnten….Also echt! Und neben dem Mann fühl ich mich dann manchesmal  wieder wie eine helikoptermutter, weil er selbst dann kein Problem sieht wenn Mini sonstwas macht. Als Mutter hat man es doch echt nicht leicht😂

Mini zählt auch schon, singt keine Ahnung wieviel Lieder nach, tanzt gerne und mag Bücher.  Ausserdem hat sie das Rennen für sich entdeckt und verteilt gern küsse.

Sogar unser früheres einschlafdrama haben wir überwunden. Mini schläft fast immer allein ein, ein echter Fortschritt.  Von durchschlafen sind wir aber weit entfernt. Ich dachte immer Kinder in dem alter schlafen längst durch? Also meins nicht. Wuah. Auch von in den Topf pinkeln hält Mini noch nix. Gar nix. Ist Ihr leider irgendwie zu blöd.

Dafür ist Mini mittlerweile längst nicht mehr so scheu wie früher. Anderen Kindern gegenüber sowieso nicht und zum Glück auch nicht mehr gegenüber erwachsenen.

Alles in allem ist das Kind gerade generell wirklich echt gut zu haben. Die Trotzphase macht gerade pause. Dafür ist Teilen gerade ein grosses Thema.  Da können sich vl Dramen abspielen😉

Und sonst so ist Mini schon ein echtes Mädchen.  Wenn die mit 2 schon so sehr auf ihr äußeres bedacht ist, wie wird dass dann in 15 Jahren? 😉

 

 

 

1 jahr Krippe – ein Rückblick

Es ist kaum zu glauben, dass erste Krippenjahr ist zu Ende.  Nur noch morgen, dann beginnen die Sommerferien,  den ganzen August.  WoW. Wo ging die zeit bloß hin? Und was machen wir jetzt den ganzen August?  Klar, ich freue mich auf viel zeit mit meiner Tochter,  aber ein bisschen „Angst“ hab ich auch. Wir waren schon im Urlaub, der mann arbeitet viel und fast alle sind weg aber irgendwie werden wir die Zeit schon gut rumkriegen. also hoffe ich. 😉

Heute war jahresabschlussfeier.  Es war (Shame on me) die erste Feier auf der wir dabei waren, aber wie es mir prophezeit wurde war es ein bisschen komisch. Es gab keine Ansprache und nix, keiner hat überhaupt irgendwas gesagt und alle standen irgendwie doof Rum.  immerhin gab es ein kleines Buffet und der mann bekam eine exklusivführung durch die küche😃

Aber wie war es, dass erste Krippenjahr?  Zugegebenermaßen war der Anfang nicht ganz leicht. Mini tat sich schwer mit der Eingewöhnung und kurzzeitig überkamen mich echte  zweifel.

Zum Glück hat sich dann aber doch noch alles zum Guten gewendet. Mini ging dann doch gern in die Krippe und ich finde sie hat in diesem einem jahr unglaublich viel gelernt.

Klar ist sie immer noch ein mamakind und schüchtern, aber sie ist doch viel offener und selbstsicherer geworden. Sie hat einen festen platz in der gruppe und weiss dass sie gemocht wird. Sie spielt gern mit anderen Kindern und hat sogar eine beste Freundin gefunden. Die beiden hängen die ganze zeit zusammen wie kletten. Manchmal sind sie aber auch wie Katz und Maus und es gibt ziemlichen  zickenalarm. Also echt, weiber😀

Mini hat  2 lieblingserzieherinnen und spricht zu hause oft von denen und von aaaaallen anderen Kindern.  Ausserdem isst sie in der creche fast immer mit großem apetitt und zu Hause fast nix. Hmh. Spricht wohl nicht so für meine Kochkünste oder?🤔

Leider blieben auch die 1001 Kinderkrankheiten nicht aus. Man weiß dass ja vorher, aber irgendwie hofft man ja doch, dass das eigene Kind vielleicht zumindest nicht jeden einzelnen Virus mitnimmt der in der Krippe rumgeht. Leider nahm Mini aber so ziemlich alles mit. Kürzlich hab ich nachgerechnet.  Sie hat gut und gern 10 Wochen wegen Krankheit gefehlt. Wenn man dann auch noch die 2 Monate Eingewöhnung dazurechnet war Mini effektiv eigentlich nur 7 Monate in der kRippe, aber so ist das eben.

Trotzdem war es aber alles in allem ein gutes Jahr und ich bin abgesehen von den 1001 personalwechseln wirklich zufrieden mit der Krippe.  Es gab Zeiten in denen Mini so auf mich fixiert war dass es mir ein kleines bisschen Angst gemacht hat, zumindest fast. Ich dachte wir würden nun für immer siamesische Zwillinge bleiben oder so.😉 Und dann hat die Creche es nicht nur geschafft, dass Mini da bleibt, sondern auch noch wirklich gern dorthin geht.

Die Krippe war also für uns beide ein echter Gewinn.  Für mich, weil die Krippe zu einem Zeitpunkt kam als ich wirklich echt müde war und für Mini sowieso. Denn Kinder brauchen andere Kinder.  Also finde ich.

Ich bin schon ein bisschen traurig, denn nach den Ferien wechselt Mini in eine andere Gruppe.  Sie gehört dann schon zu den grossen. Das wird eine ganz schöne Umstellung für sie, vor allem weil sie schon ein kleines sensibelchen ist.😉

Aber sie hat Glück, weil praktisch fast die ganze Gruppe zusammen umzieht. Also nur andere Räume und andere Erzieher.