Zukunft

Altes Jahr, Neues Jahr

Geht es Euch auch so, dass die Zeit gefuehlt jedes Jahr schneller und schneller vergeht? Gerade noch 2015, dann 2016 und jetzt schon 2017?! Echt jetzt?

Ich hoffe Ihr seid gut reingekommen.

In Frankreich ist von Neujahr nicht mehr viel zu spueren. Schulen Kindergaerten Krippen alles hat wieder auf und geht weiter wie zuvor. In Frankreich gibts ja sowieso gleich zweimal den Beginn eines neuen Jahres;-) In Deutschland ist noch voll alles leer und langsam und ko und so fuehl ich mich auch grad.

Wir haben die Weihnachtsfeiertage mit (Teilen) meiner Familie und Freunden verbracht und Silvester mit der Familie vom Mann. Das war schoen.

Was war schoen 2016?

Wir sind alle gesund geblieben. Der Mann hat einen neuen Job angefangen von dem wir alle profitieren. Wir haben Freunde im Elsass gefunden. Wir sind in eine tolle Wohnung gezogen. Mini geht jetzt gern in die Creche. Die Creche ist super. Ich sprech  besser franzoesisch als noch vor einem Jahr. Ich habe immer noch tolle Freunde in der Heimatstadt. Ich hab meine alte Figur zurueck.

Was war weniger schoen?

Ich hab (fast) meine komplette Familie verloren. Das hat mich zeitweise richtig fertig gemacht und tut es immer noch oft genug.   Ich hab seit einer ganzen Weile  Aengste. Jobsuche mit Kleinkind ist kompliziert.

Was wuensch ich mir fuer 2017?

Vor allem dass wir alle gesund bleiben. Ein 2. Kind. Dass ich die berufliche Chance die ich langfristig habe nuetzen kann. Dass ich die Aengste in den Griff kriege. Dass ich wieder oefter an der Heimatstadt vorbeikomm. Meine besten Freunde wohnen da und Heimat bleibt Heimat. Mehr Zeit fuer mich. Dass auch der Mann wieder mehr Zeit fuer sich hat. Noch besser franzoesisch lernen. Mehr Freunde im Elsass. Zeit fuer Sport.

Und sonst? Frieden fuer die ganze Welt.

 

 

 

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Pruefungszeit…

S. ist also seit heute nun in „der“ Woche. Der Pruefungswoche.

Heute war die erste Pruefung und naechsten Montag die letzte.

Die letzten Tage war ich schon ziemlich ueberrascht, dass er so locker geblieben war. Er ist wie ich, normalerweise. Er kann sich sehr schnell ueber sehr viel verkorksen und zweifelt viel zu oft an sich selbst. Diesmal war er aber ziemlich relaxt.

Als ich ihn fragte wie es ihm geht und wie es kommt, dass er diesmal so locker ist, zuckte er die Achseln. Ich bin ja jetzt in Frankreich. Aha.

Nicht nur, dass er hier besser klarkommt, weil er die Pruefung in seiner Muttersprache machen kann. Nein. Auch weil er immer wieder mal erwaehnte, dass er manchmal Angst vor den „strengen“ Deutschen hat.:-D

Sie schauen manchmal so streng findet er. Und verhalten sich streng. Und und und…also manchmal eben.

Diesmal also alles gut. Er war locker, ich war locker und er hatte ja sehr viel gelernt in letzter Zeit. Irgendwie war die Idee, dass er vielleicht nicht bestehen koennte, in unseren Koepfen nicht existent gewesen. Bis heute. Lief naemlich nicht so gut. :-O

Er kam ziemlich geknickt nach Hause, weil der Pruefer ihm in der muendlichen Pruefung irgendwelchen abstrakten Situationen beschrieben hatte, und dann – nun ja:-O Der Pruefer hatte halt letztendlich teilweise eine andere Ansicht wie man mit Situationen wie diesen umzugehen hat. Kann mal halt sehen wie man will. Den anderen ging es nicht besser, aber dass hilft hier ja nun auch nicht weiter:-/

Die Lockerheit ist nun natuerlich passé. Das Leben ist eben doch nicht nur schwarz – weiss. Man kann 2 abgeschlossene Studien haben, gelernt haben und trotzdem eine Pruefung, welche eigentlich nicht allzu „schwer“ ist nicht bestehen, wenn man Pech hat.

Ist halt jetzt so und es ist ja auch nur der erste Tag. Panik ist hier nun auch sehr fehl am Platz und wer weiss, vielleicht schaut morgen schon wieder alles ganz anders aus…

Hoffentlich. Es ist echt wichtig.